REZENSION: „Greyscale – unverhofft“ von Aleksa Riley

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TITEL: Greyscale – unverhofft
AUTOR: Aleksa Riley

HERAUSGEBER: Selbstverlag

COVERDESIGN: Aleksa Riley
GENRE: Zeitgenössisch, Military Thriller
E-BOOK: Ja
PRINTAUSGABE: Nein
PREIS: 4,99€
VEROFFENTLICHTAM: 11. Mai 2016

 

KLAPPENTEXT: „Nur ein Augenblick, ein einziger Schuss, und nichts ist mehr wie zuvor.“

Eine sorgfältig geplante Operation in Afghanistan endet für Kommandosoldat Gerrit deBoer in einem Desaster, als er angeschossen und von seinem Team getrennt wird. Eine Woche später wacht er schwer verletzt auf der Intensivstation eines Bundeswehrkrankenhauses auf. An die vergangenen Tage kann er sich nicht mehr erinnern, doch er weiß: Er hat nur knapp überlebt.
Während Gerrit versucht, die Geschehnisse zu rekonstruieren, stellt ein privater Besuch von Brigadegeneral Olaf Jansen seine Gefühle völlig auf den Kopf. Doch ehe Gerrit sich darüber klar werden kann, überschlagen sich die Ereignisse.

 

Anne

Mit dem zweiten Band der Greyscale-Serie wird der Leser ohne Rücksicht auf Verluste gleich mitten rein ins Geschehen geworfen, und das liebe ich! Man wird gleich gepackt und kommt nicht mehr von der Story los. Ich konnte gar nicht anders, als immer weiter zu lesen, bis ich plötzlich am Ende war und den Reader ungläubig angestarrt hab, weil es das schon wieder gewesen sein sollte und man auf den nächsten Teil warten muss… Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Gerrit muss sich nach einem desaströsen Einsatz erst einmal erholen, physisch wie psychisch, wobei ihm die fehlenden Erinnerungslücken an die Traumata seiner Gefangenschaft wohl doch wie gerufen kommen. Was ihn aber wiederum zurück ins Leben und den Alltag bringt, sind seine Freunde und Teamkollegen – ich konnte mir ein, zwei Tränchen echt nicht verkneifen, als Kitty an seinem Bett saß  und auf Gerrit aufgepasst hat *seufz*. Als dann auch noch sein Kommandeur höchstpersönlich auf der Matte steht, gerät Gerrits Gefühlswelt völlig aus den Fugen. Und bei so einem Kommandeur, wer kann ihm das verdenken. Diese blauen Augen *schmacht*. Ähm, ja..

Zurück im Dienst und in der Kaserne, setzen sich dann Ereignisse in Bewegung, mir fiel ja gelegentlich echt das Kinn runter, meine Herren. Ich will ja auch nicht zu viel verraten und sage nur: auch wenn es hier einen Hauch weniger militärisch zugeht, als im ersten Band, finde ich den zweiten Teil sogar noch besser und gelungener als seinen Vorgänger. Vielleicht liegt es daran, dass es hier persönlicher wird und tiefgründiger, mag sein, man leidet und bibbert mit Gerrit mit… aber es ist dennoch genug Spannung und Action gegeben, es wird bei weitem nicht langweilig, glaubt mir! Und auch witzig und verdammt sexy geht’s hier her, nur der Gedanke an die Grillfeier und wie Gerrit mit… nein, ich sags nicht, das müsst ihr selbst lesen.

Also haben wir hier alles in allem ein gelungenes kleines Schmuckstück, das ich wirklich empfehlen kann. Aber Vorsicht geboten, hier besteht Suchtgefahr!

infinito 5e

REZENSION: „Spezialeinsatz mit Paukenschlag“ von Nicole Henser & Sydney Stafford

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TITEL: Spezialeinsatz mit Paukenschlag (Kommandosache Liebe 4)
AUTOR: Nicole Henser & Sydney Stafford

HERAUSGEBER: Selbstverlag

COVERDESIGN: Creationwarrior
GENRE: Zeitgenössisch, Militärthriller
E-BOOK: Ja
PRINTAUSGABE: Nein
PREIS: 3,49€
VEROFFENTLICHTAM: 27. April 2016

 

KLAPPENTEXT: Ein Auftritt beim legendären Voidhammer-Festival! Sascha Lipinski, genannt Tröte, ist hin und weg.
Mit dem Musikkorps der Bundeswehr und der Metal-Band ARES wird er auf dem Festival seine Posaune erklingen lassen.
Doch dann verlaufen die Ereignisse eher überraschend und sein anderes Instrument könnte ebenfalls zum Einsatz kommen.
Was ist Romantik? Wie gefährlich sind Nazis? Und was ist der Wert von Vertrauen?
Tröte gerät meist ungewollt in wilde Abenteuer, doch diesmal könnte er sein Glück finden –
unterstützt von seinen Freunden, die bereits aus anderen Geschichten dieser Reihe bekannt sind.

Hart ist der Zahn der Bisamratte,
doch härter ist die Morgenlatte.
-Tröte 1

Romantik erschließt sich nicht jedem,
ich trete lieber die Tür ein.
-Tröte 2

Anne

Die „Kommandosache Liebe“-Reihe mausert sich so langsam zu einer meiner liebsten. Immer wieder trifft man auf neue supertolle Charaktere oder lernt die schon bekannten mal etwas näher kennen. In „Spezialeinsatz mit Paukenschlag“ treffen wir wieder einmal auf Sascha „Tröte“ Lipinski, über den wir ja schon in „Operation Wahnsinn“ leicht gestolpert sind. Und hier hat unser süßer Posaunenflüsterer und die wahrscheinlich liebenswerteste Nervensäge und Quasselstrippe überhaupt seine Hauptrolle in einem wirklich sehr spannenden und romantischen Abenteuer. Aber wird er seine Chance auf etwas mehr als nur eine gemeinsame Nacht mit „seinem“ Schmuserocker kriegen?

Sascha ist schon ein Typ für sich, aber mal ehrlich, wenn man ihn erst einmal kennengelernt hat, wird es ohne ihn ganz schön langweilig, oder? Es sei denn man hat Nerven wie Stahlseile, wie sein Mitbewohner und SEK-Beamter, Justus, dann ist man wahrscheinlich immun gegen den einmaligen Tröte-Charme. Aber man könnte doch fast meinen, dass Justus den kleinen Unruhestifter Sascha doch ein wenig ins Herz geschlossen hat, auch wenn der unbewusst ungebetene achtbeinige Untermieter aus dem Einsatz mitbringt. Als Sascha sich dann aber Hals über Kopf in den heißen Bad-boy Jimmy verguckt, da gibt es für den süßen Wirbelwind kein Halten mehr. Er muss beweisen, dass sein Vertrauen, aber auch Jimmys Vertrauen ihm gegenüber, ausreicht, um überhaupt eine Chance zusammen zu haben. Man traut es ihm ja auf den ersten Blick nicht so ganz zu, aber Tröte kann auch tiefgründig und ernst sein.

Die Darstellung der rechten Szene ist sehr gut angedeutet und dargestellt, nebst den Schwierigkeiten, mit denen die Mitglieder konfrontiert sind, wenn sie sich von diesen Gruppierungen lösen wollen. Die Zahlen und Statistiken über diejenigen, die es schaffen, da raus zu kommen und auch was alles in die Wege geleitet werden muss, damit diese Leute sich ein friedliches und ruhiges Leben neu aufbauen können, ist wirklich erschreckend. Ich will hier nicht in eine politische Darstellung oder Diskussion abschweifen. Ich will nur sagen, dass ich es bewundernswert finde, was all die Leute, Stellen und Behörden auf sich nehmen, versuchen und in die Wege leiten, um denen zu helfen, die wirklich da raus wollen. Hut ab! Das Thema an sich ist schon schwierig zu handhaben, aber ich finde, dass es hier gut mit eingebracht wurde. Es ist auch nicht zu aufgebauscht worden, wurde aber dennoch genug in die Handlung mit eingewoben, um die bestehende Problematik in der Gesellschaft aufzuzeigen.

Und nun weg von dem ernsten, hin zu dem Schönen. Dass hier auch Marius und sein Spike, sowie Falk und Joe mit auftauchen, finde ich sehr, sehr klasse. Ich konnte gar nicht aufhören zu grinsen, vor allem als, sozusagen bildlich gesehen, Falk mit einer alten Bekannten konfrontiert wurde. Genial!

Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ihr werdet Sacha lieben, glaubt mir!

 

infinito 5e